Blockchain
Technische Grundlagen
Technologische Funktionsweise
Die Blockchain ist ein informationstechnisches Konzept, das es ermöglicht, Daten in einer dezentralen Infrastruktur ohne zentrale Instanz manipulationssicher und konsensorientiert zu verwalten. Technisch handelt es sich bei einer Blockchain (BC) um einen speziellen Datenspeicher, der Informationen in Form von Blöcken sichert. Diese Daten werden, unabhängig von ihrem Inhalt, als Transaktionen bezeichnet. Durch den Einsatz von Konsensverfahren, kryptografischer Verschlüsselung und der chronologischen Verkettung der Blöcke wird sichergestellt, dass die Daten integer sind und nachträglich nicht mehr verändert werden können.1,2
Die Blockchain-Technologie basiert auf einer verteilten Peer-to-Peer-Architektur, in der alle Knoten gleichberechtigt miteinander kommunizieren, ohne dass eine zentrale Instanz notwendig ist. Entscheidungen über die Aufnahme neuer Blöcke erfolgen auf Grundlage festgelegter Konsensmechanismen. Da jede Blockchain-Kopie auf allen teilnehmenden Knoten gespeichert wird, zählt sie zu den Distributed Ledger Technologien (DLT) und gilt als ausfallsicher.3
Literaturnachweise:
[1] E. Holschbach & E. Buss, Blockchain in Einkauf und Supply Chain, SpringerGabler, 2022.
[2] S. Wittenberg, Blockchain für Unternehmen – Anwendungsfälle und Geschäftsmodelle für die Praxis, Schäffler-Poeschel, 2020.
[3] S. Nakamoto, Bitcoin – A Peer-to-Peer Electronic Cash System, 2008.
